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Ich schreibe hier nicht täglich, aber ab und zu komme ich dazu, ein paar Zeilen zu tippen. Es ist also (auf gut schwäbisch) eher ein Blögle als ein Blog…


Nach langer Tour bin ich wieder zurück und gewöhne mich wieder ein, so viele Eindrücke und anregende Erlebnisse. Neue musikalische Ideen reifen wieder in meinem Gemüt, doch ich lasse es langsam angehen, kein Druck, kein Stress.
Euch allen wünsche ich eine gute Zeit, lasst es euch gut gehen!
Mai 2024


2024: Was wird das neue Jahr uns bringen? Voraussichtlich von manchen Dingen nicht genug: Frieden für die Welt, Verständnis für andere Menschen, klimafreundliches Verhalten.. ich jedenfalls geb mir Mühe, dann wird es bestimmt ein gutes Jahr!


Ihr habt ja recht: In mails werde ich immer wieder gefragt, warum das Album EINZELSTÜCKE nicht bei Internetdiensten, sondern nur bei mir erhältlich ist. Das war so angedacht, weil es keine neuen Titel sind sondern andere Variationen meiner schon bekannten Lieder. Doch wir kommen den Wünschen gerne nach, es ist geplant, das Album 2024 ebenfalls ins Netz zu stellen.


Tour. Vorgestern in St-Remy-de-Provence, gestern in Carpentras, heute in Bedoin und weiter gehts durch die sonnendurchfluteten Orte im Süden Frankreichs. Alles läuft gut auf dieser wunderbaren kleinen Tour, herzliche Grüße.
September/Oktober 2023


Die CD Einzelstücke. Das Album mit alternativen Versionen einiger Songs ist raus, allerdings nur hier bei mir erhältlich. Die Songs kommen gut an, besonders die zusätzlichen Melodien in der Mitte von EIM KUHL und das neue Arrangement von MANOUCHE werden gelobt.


Zuversicht. Einige private Todesfälle berührten uns in den letzten Wochen und Monaten. Schwierige Zeiten mitunter, aber trotz alledem denken wir mit Zuversicht an die Zukunft und das nächste Jahr. Auch dieses Jahr werden wir gut durch die dunkle Jahreszeit kommen, mit guten Gedanken, guten Gesprächen und Musik, die zur Stimmung passt… Grüße an alle!
November 2022


Wo sonst. Aktuell bin ich mal wieder in der Provence, blauer Himmel, Sonne, Musik…
Oktober 2022


Catch the Songbook. Ich schreibe gerade das Songbook zum aktuellen Album CATCH THE SUN und bin dabei, andere Vesionen einiger Songs zu spielen und abzumischen. Es gibt immer viel zu tun rund um die Musik… September 2022


Tour. Bin aktuell unterwegs auf einer kleinen Tour durch Frankreich beginnend mit Fontainebleau bei Paris, eine schöne Sache, im September bin ich dann wieder im Lande. Genießt die heißen Tage und à bientot. Juli 2022


Neues Album. Holla, das neue Album scheint wirklich gut anzukommen, danke euch allen für die Resonanz und die Feedbacks. Gelobt wird die Eingängigkeit und die Leichtigkeit der Musik wie zum Beispiel bei Promenade à Paris und beim Titelstück Catch the sun. Dass die Lieder so unterschiedlich sind wird als originell und durchaus positiv bewertet, ich halte es für die große Stärke des Albums. Danke euch und noch weiter viel Spaß beim Hören 😉 Juni 2022


Album fertig. Das neue Album CATCH THE SUN ist aufgenommen, das letzte Mastering durchgeführt und ich bin sehr zufrieden damit. Die Veröffentlichung ist am 1. Mai 2022 auf den üblichen Kanälen – oder als CD bei mir. Nach getaner Arbeit gönne ich mir nun eine Auszeit und genieße den Frühling in der Provence. Lasst es euch gut gehen. März 2022

 
Pläne fürs neue Jahr: Nun, ich arbeite an den Aufnahmen zum neuen Album, das bald erscheinen wird und freue mich schon sehr darauf, es euch zu präsentieren. Coronabedingt wird 2022 sicherlich wieder ein ruhiges Jahr mit eingeschränktem Konzertbetrieb, ich respektiere das und passe mich an. Ich plane, neben der Musik meine Ölmalerei zu intensivieren und das eine oder andere Ölbild zu malen, das Jahr ist lang, die Möglichkeiten vielseitig – wir werden sehen. 
Januar 2022


Auf und ab. Das Pandemie-Auf-und-Ab zwischen Lockdown und Lockerungen geht weiter. Viele Künstler mussten während der Pandemie auf Konzerte verzichten und gingen stattdessen ins Studio oder machten Aufnahmen digital zuhause, auch ich habe vor Monaten bereits erste Lieder für ein neues Album aufgenommen. Aktuell nehme ich weitere Lieder auf, das Beste was ich während der neuen Covid-Welle tun kann. Ich hoffe dass ihr alle gut durch den Winter kommt, ich bin jedenfalls geimpft und vorsichtig.  November 2021


Locker bleiben. Sommer, Lockerungen, gute Lebensgefühle – es tut gut, dass auch das kulturelle Leben wieder Fahrt aufnimmt, da könnte man doch die ganze Pandemie vergessen… Doch sie macht nur kurz Pause, lasst uns nicht leichtsinnig werden… Genießen wir im erlaubten Rahmen das Leben. August 2021


Eine Frage der Solidarität. Ich weiß, man könnte sich ärgern und aufregen in diesen Zeiten – aber ich tu es nicht. Selbstverständlich verzichte ich gerne eine zeitlang auf private Freiheiten, wenn sich dadurch Menschenleben retten lassen, das ist eine Frage der Verantwortung und der Solidarität – auch wenn es manchmal schmerzt. Und statt mich aufzuregen bin ich einfach nur froh, dass mich das Virus noch nicht erwischt hat. Denn klar ist: schuld an all den lästigen Einschränkungen sind nicht Politiker, Institutionen oder gar Virologen – Schuld ist das Virus. Ich versuche, das beste daraus zu machen, habe Zeit für Vieles, studiere meine Philosophiebücher, habe erstaunliche Naturerlebnisse, schreibe Texte und Lieder und mache Musik.
Und selbstverständlich werde ich mich impfen lassen – auch das ist eine Frage der Solidarität.
Ich hoffe, dass auch ihr einen guten Weg durch die Pandemie findet (oder gefunden habt) und trotz der geltenden Regeln nicht die gute Laune verliert
Mai 2021


Corona-Song. Ein kleiner improvisierter Corona-Song mit augenzwinkerndem Text für alle Lockdown-Geplagten, spontan aufgenommen am 10.02.2021:

Du bist Corona: Wir machen dich fertig mit Abstand und so, mit Maske und Lockdown und Desinfektio



Was tun in diesen Corona-Zeiten. Trotz Abstand und Hygieneregeln und dem notwendigen Aufgeben von liebgewonnen Gewohnheiten geht das Leben weiter. Ich habe begonnen, die Entschleunigung zu genießen und auch mal aktiv nichts zu tun. Und dann nehme ich mir wieder Zeit für Vieles, was im Alltag sonst immer auf der Strecke bleibt, das tut gut.  Wichtig ist, dass ich das was ich tue, gerne tue – und das ist eine Frage der bewussten Entscheidung. Ich hoffe, dass auch ihr in diesen seltsamen Zeiten für euch Wege findet, euer Leben – wenn auch anders als gewohnt – angenehm zu gestalten.
November 2020


Eine kleine Schlagzeug-Improvisation, ein bisschen Bewegung vor dem Abendessen. Die Gitarre nehme ich täglich in die Hand, die anderen Instrumente sollte ich nicht vernachlässigen:



Wir bleiben daheim – ein musikalischer Gruß. Für alle, die während dieser Coronazeit zuhause bleiben und denen die Decke auf den Kopf fällt, hier ein kleiner ruhiger Moment der musikalischen Entspannung und Ablenkung:



Musikalisches Equipment
. Mein Equipment verändert sich im Laufe der Jahre, die wichtigsten Instrumente waren und sind:
Akustische Gitarren: Gibson Songwriter Deluxe, Cort, Aria Konzertgitarre.
E-Gitarren: Vester, Squire, Epiphone Les Paul
Bass-Gitarren: Schack Heaven, Ibanez BTB, Tokai fretless
Klavier: Steingräber & Söhne
Keyboard: Yamaha PSR
Akkordeon: Hohner
Schlagzeug: Roland HD-3 V
Drum-Sounds: Roland R8, Yamaha RY30


Neue Website ist online.
Ich erinnere mich noch, wie ich im Jahr 2001 zum ersten mal die Seite kopp-music.de gestaltete und ins Netz stellte. Seitdem erwarb ich viele HTML-Kenntnisse und entwickelte die Seite fortlaufend weiter. Nun, da die alte Seite nicht mehr funktioniert, habe ich die Website komplett neu aufgebaut und gönne ihr ein moderneres Design. Nach 19 Jahren ist das durchaus angemessen, denke ich. April 2020



Corona: Vom Balkon musiziert
. Auch wir sind dem Aufruf gefolgt und haben am 22. März um 18 Uhr vom Balkon musiziert, ein Duett mit Querflöte und Gitarre. Eine nette Idee in dieser Corona-Zeit, in der alle daheim bleiben sollen. Das Neue daran ist, dass auf vielen Balkonen zur gleichen Zeit gespielt wird – und auch die selbe Musik. Ansonsten nehme ich immer schon gerne die Gitarre mit auf dem Balkon und spiele eine Runde durch mein Repertoire. März 2020



Corona: Keine Tour durch Frankreich
. Unsere Tour nach Frankreich ist coronabedingt abgesagt, wir konnten nicht nach Frankreich einreisen, die Grenzen sind geschlossen und die Kontakt-Regeln in Frankreich noch einiges härter als bei uns. Stattdessen beteiligen wir uns an der Aktion WIR BLEIBEN DAHEIM, es ist wichtig, dass wir uns in diesen Zeiten verantwortungsvoll verhalten. März/April 2020


Jürgen Klopp und ich
. Hast du schon mal deinen Namen gegoogelt? Wenn ich das mache fragt mich das Programm, ob ich mich verschrieben habe. Meinten Sie Jürgen Klopp? Nein meinte ich nicht, sonst hätte ich das wohl eingetippt! Manchmal ist es ein Fluch.
Wie oft lauschen Fußballfans auf, wenn ich meinen Namen nenne, und fragen sich ob sie richtig gehört haben. Nein, Jürgen Kopp und nicht Jürgen Klopp! Ich bin nicht der Fußball-Trainer, schließlich sehe ich ja anders aus! Ich bin auch nicht mit ihm verwandt, schließlich hab ich ja einen anderen Namen!! Und ich hab mit Fußball nichts am Hut! Bei dieser pauschalen Äußerung steht regelmäßig Unverständnis im Blick meines Gegenübers, wie kann man sich nur NICHT für Fußball interessieren – und das bei diesem Namen!
Der Gipfel war mein Physiotherapeut. Als dieser Mitarbeiter einer Darmstädter Praxis meinen Namen zum ersten Mal gehört hatte, legte er ein breites Grinsen auf und erzählte freudig aufgeputscht nur noch Fußballanekdoten anstatt sich sinnvoll meinen Rückenschmerzen zuzuwenden. Ich redete beruhigend auf ihn ein, weil ich Sorge hatte, dass er ganz den Verstand verlieren könnte. Mein körperlicher Zustand hat sich trotz der regelmäßigen Termine nicht drastisch verschlechtert, nur meine Psyche hat etwas gelitten. Und der Therapeut ist sein Grinsen nicht mehr losgeworden, wie Joker in den Batman-Filmen.
Und jetzt quatscht er mich auch noch im Fernseher an, nicht der Therapeut, sondern der Klopp. Werbung für Rasierer und für Autos. Fielmann würde auch passen. Vielleicht sollte er für die Physiotherapiepraxis Werbung machen. Oder für Google? Und vielleicht sollte ich meine Geburtsurkunde auf meinen Monitor kleben, um einer Idenditätskrise vorzubeugen.
Ich finde einer von uns sollte seinen Namen ändern, also er – weil ich der Ältere bin.



Von Lenkdrachen an Tankstellen.
Kundenkarte? Paybackkarte? Treuepunkte? Von den Formalitäten an Supermarktkassen bin ich gewohnt, dass ich mein Rückgeld erst bekomme, wenn ich diese Fragen beantwortet habe. Nachdem ich drei Mal ‚nein’ gesagt habe, schaut mich die Kassiererin mitleidig an und winkt mich durch. Mitunter werden in dieser Hinsicht auch Tankstellen kreativ.
Neulich an der Tankstelle nahm mir der junge Mann hinter der Kasse meine EC-Karte aus der Hand, worauf er mir anbot, ich könne noch einen Kaffee und ein Croissant bekommen.
Nein, danke. Treuepunkte? Nein. Wenn ich eine Kundenkarte ausfülle, bekomme ich einen Familienregenschirm gratis. Fassungslos antwortete ich mit nein. Aber Sie brauchen doch sicherlich einen Schirm. Ich habe schon einen Schirm. Aber das ist ein sehr schöner Schirm…
Meine Stimme hat nun einen leicht genervten Unterton: Ich will nur tanken. Noch immer fuchtelt der junge Mann mit meiner EC-Karte herum und ich frage mich, ob er sie mir jemals zurückgeben wird. Er sucht nach neuen überzeugenden Argumenten. Mein Gesichtsausdruck wird finster und endlich gibt er auf und kassiert mich ab.
Vorgestern war ich an einer anderen Tankstelle: Kaum habe ich den Tankdeckel geöffnet, springt eine junge Frau dazwischen und meint: Darf ich Ihnen dieses V-Power-Benzin anbieten, ab 50 Liter bekommen Sie einen Lenkdrachen. Es dauert einen Moment, bis ich diese Information verdaut habe – einen Lenkdrachen? Was bitteschön hat ein Lenkdrachen mit Benzin zu tun? Ich tanke lieber Super, höre ich mich sagen und nun, da die Verhandlungen über die Benzinart beendet sind, schnappt sie sich die Zapfpistole und beginnt meinen Tank zu füllen. Aha, hier wird man bedient, denke ich bei mir, das ist ja eine ganz nette Geste.
Wieviel? fragt die junge Frau, auf deren knallroten Jacke hinten drauf die Worte ‚Ich bin Ihr Tankwart’ stehen. Voll, bitte. Gerade als ich mich wegdrehen möchte, sagt sie noch: Dann schaue ich jetzt mal unter Ihre Haube und kontrolliere Öl und Wasser. Ich ahne, dass das Ausmaße annimmt, die meinen Zeitplan durcheinander bringen könnten. Nein danke, erwidere ich freundlich, da ist alles in Ordnung. Sie gibt sich noch nicht geschlagen. Dann wische ich jetzt Ihre Scheiben vorn und hinten, und wenn Sie mit meinem Service zufrieden sind, bezahlen Sie an der Kasse einen Euro. Mit diesen Worten drückt sie mir einen Chip in die Hand, auf dem ganz groß 1,- steht. Wieder bin ich fassungslos, blicke auf das Ding in meiner Hand, dann auf die Fensterscheiben, die keine Säuberung nötig haben, dann bedanke ich mich freundlich für das Angebot, lehne aber ab und gebe ihr den Chip zurück. Höflich frage ich, ob ich nun selbst weitertanken soll…
Drin an der Kasse stutzt die Kassiererin, weil ich den Chip der Tankwartin nicht dabei habe, ich scheine das System durcheinander zu bringen. Dann fragt Sie mich: Sind Sie Mitglied im Automobilclub? Sammeln Sie Punkte? Etwas zu trinken vielleicht?
Mal ehrlich, in welcher Welt leben wir eigentlich? Bevor ich abfahre, tippe ich meiner Tankwartin auf die Schulter und gebe ihr einen Euro.

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